Kommentar Tanja Weichenberger:
Ich lebe mittlerweile seit 7 Jahren mit meiner Familie in Seekirchen und habe Seekirchen als lebens- und liebenswerten Ort kennengelernt.
Wie auch im privaten Umfeld ist es mir wichtig, sorgsam und aufmerksam mit Menschen, Themen und Dingen, die mir wichtig sind, umzugehen.
Was kann eine kleine Initiative mit derzeit einem Gemeindevertreter in einem Ort bewirken?
Wenn sich Menschen finden, denen dieselben Themen wichtig sind, denke ich doch, dass sich sehr viel bewegen lässt!
Dazu fällt mir folgendes Bild ein:
Man möchte das Wasser eines großen Sees bewegen.
Eine Gruppe von mehreren Menschen lässt sich mit einem Kran über das Zentrum des Sees bringen, und alle gemeinsam werfen zur selben Zeit und zur selben Stelle je 1 Stein ins Wasser.
Das Ergebnis: eine hohe Welle im Zentrum, ein paar kleine, die das Seeufer nicht erreichen, die Wasseroberfläche ist wieder ruhig.
Ein paar wenige Menschen, die sich auch keinen Kran leisten können und wollen, überlegen eine Zeit lang, postieren sich an verschiedenen Punkten rund um den See, suchen je einen sehr flachen Stein, suchen den richtigen Flugwinkel und blatteln zur selben Zeit von verschiedenen Punkten aus über den See.
Das Ergebnis: Jeder einzelne Stein berührt die Wasseroberfläche mehrere Male bevor er versinkt. Jede dieser Berührungen löst eine kreisförmige Welle aus die Seeoberfläche ist in Schwingung!
Die LeSe und Walter Gigerl als derzeitiger Gemeindevertreter haben in der letzten Zeit immer wieder bewiesen, dass Kritik und Anregungen nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern vielmehr wahrgenommen werden.
Gerade der Kampf darum, dass Seekirchens Jugendliche ernst genommen werden, der Einsatz zur Unterzeichnung der GATS Petition oder auch die ökologischen Aspekte der Gemeindevertretungsarbeit sind mir in nachhaltiger Erinnerung geblieben.
Als politisch interessierte Frau ist es ein Teil meines beruflichen Alltags als Sozialarbeiterin im Frauenhaus Hallein, mich immer wieder zu (gesellschafts-)politischen Themen zu äußern, Stellung zu beziehen.
Ich arbeite mit und für Familien, die sich in einer massiven Lebenskrise befinden.
Es geht um die Arbeit an Perspektiven und realistischen Lösungen im Sinne der Familien.
Und es geht auch immer wieder um ein Bewusstmachen der eigenen Stärken und deren Nutzung!
Auf diesem Hintergrund war es eine logische Folge, die LeSe und ihre Arbeit zu unterstützen.
